Die Sinngedichte an den Leser

Gotthold Ephraim Lessing

1753

Wer wird nicht einen loben? Doch wird ihn jeder lesen? – Nein. Wir wollen weniger erhoben, Und fleißiger gelesen sein.

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Interpretation

Das Gedicht "Die Sinngedichte an den Leser" von Gotthold Ephraim Lessing thematisiert die Herausforderung, dass Werke gelesen und nicht nur gelobt werden. Es reflektiert die Diskrepanz zwischen oberflächlicher Anerkennung und echtem Interesse an der Lektüre. Lessing betont die Wichtigkeit, nicht nur erhoben zu sein, sondern auch fleißig gelesen zu werden. Dies unterstreicht den Wert der Inhalte und die Notwendigkeit, die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zu ziehen. Das Gedicht ermutigt dazu, sich nicht auf Lob zu verlassen, sondern sich auf die Qualität und den Nutzen der Arbeit zu konzentrieren. Letztendlich fordert Lessing die Autoren auf, ihre Werke so zu gestalten, dass sie nicht nur gelobt, sondern auch gelesen werden. Dies impliziert eine gewisse Verantwortung der Autoren, ihre Leser zu fesseln und zu inspirieren. Das Gedicht vermittelt somit eine wichtige Botschaft über die Beziehung zwischen Autoren und Lesern und die Notwendigkeit, diese Beziehung durch qualitativ hochwertige Werke zu pflegen.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Kontrast
Wer wird nicht einen loben? Doch wird ihn jeder lesen? – Nein.
Parallelismus
Und fleißiger gelesen sein.
Rhetorische Frage
Wer wird nicht einen loben?