Die sieben und vierzigste Ode Anakreons

Gotthold Ephraim Lessing

1771

Alter tanze! Wenn du tanzest, Alter, so gefällst du mir! Jüngling, tanze! Wenn du tanzest, Jüngling, so gefällst du mir.

Alter, tanze, trotz den Jahren! Welche Freude, wenn es heißt: Alter, du bist alt an Haaren, Blühend aber ist dein Geist!

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Interpretation

Das Gedicht "Die sieben und vierzigste Ode Anakreons" von Gotthold Ephraim Lessing handelt von der Freude am Tanzen und der Schönheit des Lebens in jedem Alter. Lessing fordert sowohl den Alten als auch den Jungen zum Tanzen auf und betont, dass beide in ihrer jeweiligen Lebensphase gefallen können. Der Alte soll trotz seiner Jahre tanzen und sich nicht durch das Alter einschränken lassen. Der Dichter beschreibt die Freude, die entsteht, wenn man trotz grauer Haare noch einen blühenden Geist hat. Das Gedicht vermittelt eine positive Botschaft über das Altern und die Lebensfreude. Lessing ermutigt dazu, sich nicht vom Alter einschränken zu lassen, sondern das Leben in vollen Zügen zu genießen und sich auszudrücken, egal in welchem Lebensabschnitt man sich befindet.

Schlüsselwörter

alter tanze tanzest gefällst jüngling trotz jahren freude

Wortwolke

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Stilmittel

Anapher
Alter tanze! Wenn du tanzest, Alter, so gefällst du mir! Jüngling, tanze! Wenn du tanzest, Jüngling, so gefällst du mir.
Chiasmus
Alter, du bist alt an Haaren, Blühend aber ist dein Geist!