Die Schwimmer

Johann Gottfried von Herder

1781

Das Leben ist ein stürmisch Meer; Wir schweben hin, wir schweben her, Wir streben schwer durchs Leben! O Thor, so wirf die Bürden schwer, Die Sorgenbürden wirf ins Meer! Wie leichter, nacket sterben!

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Interpretation

Das Gedicht "Die Schwimmer" von Johann Gottfried von Herder beschreibt das Leben als ein stürmisches Meer, in dem die Menschen hin und her schwimmen und schwer durch das Leben kämpfen. Die Metapher des Meeres steht für die Unberechenbarkeit und die Herausforderungen des Lebens, während das Schwimmen die Anstrengung und den Kampf der Menschen symbolisiert, um in dieser Welt zu überleben und voranzukommen. Herder fordert in den letzten beiden Versen dazu auf, die schweren Bürden und Sorgen ins Meer zu werfen. Dies kann als Aufruf zur Loslösung von den Belastungen des Lebens verstanden werden, die uns daran hindern, leicht und frei zu leben. Indem wir diese Bürden ablegen, können wir "leichter, nacker sterben", also mit weniger Last und freier sterben. Dies könnte als eine Aufforderung interpretiert werden, sich von den Sorgen und Ängsten des Lebens zu befreien und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine eher düstere Sicht auf das Leben als einen Kampf und eine Anstrengung, aber es bietet auch eine Lösung an, indem es dazu ermutigt, sich von den Lasten zu befreien und leichter zu leben. Herder scheint zu suggerieren, dass ein leichteres Leben und ein leichterer Tod möglich sind, wenn wir uns von unseren Sorgen und Ängsten lösen und uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Schlüsselwörter

leben meer schweben schwer wirf stürmisch hin her

Wortwolke

Wortwolke zu Die Schwimmer

Stilmittel

Alliteration
stürmisch Meer
Befehl
O Thor, so wirf die Bürden schwer
Metapher
Wie leichter, nacket sterben
Personifikation
Das Leben ist ein stürmisch Meer
Wiederholung
Wir schweben hin, wir schweben her