Die Liebe ist ein Edelstein

Georg Herwegh

1817

Die Liebe ist ein Edelstein, Sie brennt jahraus, sie brennt jahrein Und kann sich nicht verzehren; Sie brennt, so lang noch Himmelslicht In eines Menschen Aug’ sich bricht, Um drin sich zu verklären.

Die Liebe hat der Sterne Macht, Kreist siegend über Tod und Nacht, Kein Sturm, der sie vertriebe! Und blitzt der Hass die Welt entlang, Sie wandelt sicher den alten Gang, Hoch über den Wolken, die Liebe!

Anhören

Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Illustration zu Die Liebe ist ein Edelstein

Interpretation

Das Gedicht "Die Liebe ist ein Edelstein" von Georg Herwegh vergleicht die Liebe mit einem Edelstein, der beständig brennt und sich nicht verzehrt. Die Liebe wird als eine ewige Flamme dargestellt, die so lange brennt, wie das Licht des Himmels in die Augen eines Menschen bricht. Sie verklärt sich in diesem Licht und bleibt unverändert. Die Liebe wird als mächtig wie die Sterne beschrieben, die über Tod und Nacht triumphieren. Kein Sturm kann sie vertreiben, und selbst wenn der Hass die Welt durchzieht, bleibt die Liebe auf ihrem alten Weg sicher. Sie befindet sich hoch über den Wolken, unberührt von den Turbulenzen der Welt. Das Gedicht vermittelt eine tiefe Verehrung für die Liebe als eine unzerstörbare und ewige Kraft. Die Liebe wird als etwas Göttliches und Unvergängliches dargestellt, das selbst die größten Widrigkeiten überdauert. Der Edelstein als Symbol der Liebe steht für Beständigkeit, Reinheit und unerschütterliche Kraft. Herweghs Gedicht ist eine Hommage an die unerschütterliche Natur der Liebe. Es zeigt die Liebe als eine konstante und ewige Kraft, die unabhängig von den Umständen der Welt existiert. Die Liebe wird als etwas Erhabenes und Unantastbares dargestellt, das selbst über Hass und Tod triumphieren kann.

Schlüsselwörter

liebe brennt edelstein jahraus jahrein kann verzehren lang

Wortwolke

Wortwolke zu Die Liebe ist ein Edelstein

Stilmittel

Bildsprache
Sie wandelt sicher den alten Gang, Hoch über den Wolken
Hyperbel
Sie brennt, so lang noch Himmelslicht In eines Menschen Aug' sich bricht
Metapher
Kein Sturm, der sie vertriebe
Personifikation
Sie brennt jahraus, sie brennt jahrein
Symbolik
Und blitzt der Hass die Welt entlang