Die Lerche
1769So weit das Auge sieht rings her nur braune Schollen, die gerne grünen wollen. Eine Lerche tanzt ihr Lied!
Eine Lerche tanzt ihr Lied! Ich lausche und verstehe, dass, wo ich nun auch gehe, der Frühling mit mir zieht.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Die Lerche" von Margarete Beutler beschreibt die Freude und Hoffnung, die eine Lerche in eine triste Landschaft bringt. Die ersten beiden Zeilen malen ein Bild von einer öden, braunen Landschaft, die sich nach Grün sehnt. Die Lerche tanzt jedoch ihr Lied, das die Tristesse durchbricht und die Hoffnung auf den Frühling weckt. Die zweite Strophe wiederholt die Zeile "Eine Lerche tanzt ihr Lied!" und betont so die Bedeutung der Lerche für den Sprecher. Der Sprecher lauscht dem Lied der Lerche und versteht, dass der Frühling mit ihm zieht, egal wohin er geht. Die Lerche wird zum Symbol für die Hoffnung und den Neubeginn, den der Frühling mit sich bringt. Die Wiederholung der Zeile "Eine Lerche tanzt ihr Lied!" in der zweiten Strophe unterstreicht die Wirkung der Lerche auf den Sprecher. Es ist, als ob die Lerche den Sprecher ermutigt, optimistisch in die Zukunft zu blicken und die Schönheit des Frühlings zu genießen. Das Gedicht vermittelt eine positive und hoffnungsvolle Stimmung, die den Leser ermutigt, die kleinen Freuden des Lebens zu schätzen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Eine Lerche tanzt ihr Lied!
- Metapher
- Der Frühling mit mir zieht
- Personifikation
- die gerne grünen wollen