Die Kinder

Jean de La Bruyére

1645

Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft, und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart.

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Interpretation

Das Gedicht "Die Kinder" von Jean de La Bruyère handelt von der einzigartigen Art und Weise, wie Kinder die Zeit wahrnehmen und erleben. Es beschreibt, wie Kinder weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft denken, sondern stattdessen voll und ganz in der Gegenwart leben. Das Gedicht betont, dass Kinder eine Fähigkeit besitzen, die Erwachsenen oft verloren gegangen ist: die Fähigkeit, den gegenwärtigen Moment zu genießen. Während Erwachsene oft von Sorgen um die Vergangenheit oder Zukunft geplagt werden, sind Kinder in der Lage, sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Der letzte Vers des Gedichts unterstreicht die Seltenheit dieses Zustands bei Erwachsenen. Es suggeriert, dass die Fähigkeit, die Gegenwart zu genießen, etwas ist, das den meisten Erwachsenen kaum noch passieren kann. Das Gedicht regt dazu an, die kindliche Perspektive zu bewundern und vielleicht sogar zu versuchen, sie wiederzuerlangen.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

Wortwolke zu Die Kinder

Stilmittel

Betonung
sie genießen die Gegenwart
Gegenüberstellung
und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart
Kontrast
Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft
Parallelismus
Vergangenheit noch Zukunft
Rhetorische Frage
was uns Erwachsenen kaum passieren kann