Die Freuden, die rosigen Tänzerinnen
unknownDie Freuden, die rosigen Tänzerinnen, Mit Kränzen und Fackeln, mit Spiel und Gesang, Wie fliehn sie auf schimmernden Sohlen von hinnen! Aber der Kummer hat schleichenden Gang.
Verhallt ist das Fest und das süße Gelächter Der schwärmenden Dirnen, ach, eh′ ich′s gedacht; Nun tappt er ums Haus mir, ein grimmiger Wächter, Und ruft mir die langsamen Stunden der Nacht.
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Interpretation
Das Gedicht "Die Freuden, die rosigen Tänzerinnen" von Emmanuel Geibel handelt von der Vergänglichkeit des Lebens und der Unausweichlichkeit des Kummers. Es beschreibt die Freuden als rosige Tänzerinnen, die mit Kränzen und Fackeln, Spiel und Gesang fliehen. Der Kummer hingegen schleicht sich langsam ein und bleibt. Das Fest und das süße Gelächter der Dirnen sind verhallt, und der Kummer tappt um das Haus wie ein grimmiger Wächter und ruft die langsamen Stunden der Nacht herbei. Das Gedicht thematisiert die Flüchtigkeit des Lebens und die Vergänglichkeit der Freude. Die rosigen Tänzerinnen stehen symbolisch für die Freuden des Lebens, die schnell vorübergehen. Der Kummer hingegen ist ein beständiger Begleiter, der sich langsam einschleicht und letztendlich die Oberhand gewinnt. Das Fest und das süße Gelächter der Dirnen stehen für die Höhepunkte des Lebens, die jedoch schnell verhallen. Der Kummer hingegen bleibt und ruft die langsamen Stunden der Nacht herbei, was auf die Endlichkeit des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes hindeutet. Das Gedicht ist in einem melancholischen Ton gehalten und vermittelt eine pessimistische Weltsicht. Es zeigt, dass das Leben vergänglich ist und dass der Kummer am Ende siegt. Die rosigen Tänzerinnen stehen für die flüchtigen Freuden des Lebens, während der Kummer für die beständige Trauer steht. Das Gedicht erinnert daran, dass das Leben vergänglich ist und dass man die Freuden des Lebens genießen sollte, solange man kann, da sie schnell vorübergehen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- schleichenden Gang
- Bildlichkeit
- rosigen Tänzerinnen, Kränzen und Fackeln, schimmernden Sohlen
- Hyperbel
- ein grimmiger Wächter
- Kontrast
- Die Freuden...Kummer
- Metapher
- Kummer hat schleichenden Gang
- Personifikation
- Die Freuden, die rosigen Tänzerinnen, Mit Kränzen und Fackeln, mit Spiel und Gesang