Die dunklen Jahre

Wolfgang Borchert

1937

Wir müssen den Becher trinken, den das Leben uns reicht. Auch wenn er voll Leid ist.

Wir müssen den Weg gehen, den das Leben uns weist. Wenn er auch weit ist.

Wir wollen das Schöne bewahren und über das Heilige wachen. Wir wollen in den dunklen Jahren durch unsere Tränen lachen.

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Interpretation

Das Gedicht "Die dunklen Jahre" von Wolfgang Borchert handelt von der Notwendigkeit, das Leben trotz aller Widrigkeiten anzunehmen und zu bewältigen. Es thematisiert die menschliche Fähigkeit, auch in schweren Zeiten standhaft zu bleiben und das Schöne zu bewahren. Das Gedicht beginnt mit der Metapher des Lebens als eines Bechers, den man trinken muss, auch wenn er voller Leid ist. Dies deutet darauf hin, dass das Leben sowohl positive als auch negative Erfahrungen bereithält, die man akzeptieren und durchstehen muss. Der zweite Versuch vergleicht das Leben mit einem Weg, den man gehen muss, auch wenn er weit ist. Dies symbolisiert die Reise des Lebens mit all ihren Herausforderungen und Hindernissen. Im letzten Versuch des Gedichts wird die Hoffnung und der Mut betont, die notwendig sind, um durch die "dunklen Jahre" zu kommen. Trotz Tränen und Schmerzen soll man lachen können und das Schöne bewahren. Dies unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes und die Fähigkeit, auch in den dunkelsten Zeiten Licht und Schönheit zu finden.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

Wortwolke zu Die dunklen Jahre

Stilmittel

Kontrast
durch unsere Tränen lachen.
Metapher
Wir müssen den Weg gehen, den das Leben uns weist.
Parallelismus
Wir wollen das Schöne bewahren und über das Heilige wachen.
Wiederholung
Wir müssen ... Wir wollen ... Wir wollen ...