Die Courtisane

Rainer Maria Rilke

1875

Venedigs Sonne wird in meinem Haar ein Gold bereiten: aller Alchemie erlauchten Ausgang. Meine Brauen, die den Brücken gleichen, siehst du sie

hinführen ob der lautlosen Gefahr der Augen, die ein heimlicher Verkehr an die Kanäle schließt, so dass das Meer in ihnen steigt und fällt und wechselt. Wer

mich einmal sah, beneidet meinen Hund, weil sich auf ihm oft in zerstreuter Pause die Hand, die nie an keiner Glut verkohlt,

die unverwundbare, geschmückt, erholt -. Und Knaben, Hoffnungen aus altem Hause, gehn wie an Gift an meinem Mund zugrund.

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Interpretation

Das Gedicht "Die Courtisane" von Rainer Maria Rilke handelt von einer Frau, die als Kurtisane in Venedig lebt. Die Stadt und ihre Schönheit werden mit der Frau verglichen, die selbst eine Art Alchemistin ist, die aus ihrer Anziehungskraft Gold macht. Ihre Augen werden als Kanäle beschrieben, die das Meer in sich tragen und die Geheimnisse ihrer Vergangenheit bewahren. Die Frau ist unerreichbar und unverwundbar, was ihre Anziehungskraft noch verstärkt. Männer beneiden ihren Hund, der ihre Hand berühren darf, ohne von ihr verbrannt zu werden. Die Kurtisane ist eine Gefahr für junge Männer, die an ihrem Mund wie an Gift zugrunde gehen. Sie ist eine Frau, die ihre Macht und Anziehungskraft nutzt, um Männer zu verführen und zu kontrollieren. Das Gedicht beschreibt die Kurtisane als eine Frau, die ihre Schönheit und Anziehungskraft nutzt, um Männer zu verführen und zu kontrollieren. Sie ist eine Gefahr für junge Männer, die an ihrem Mund wie an Gift zugrunde gehen. Die Kurtisane ist eine Frau, die ihre Macht und Anziehungskraft nutzt, um Männer zu verführen und zu kontrollieren.

Schlüsselwörter

venedigs sonne haar gold bereiten aller alchemie erlauchten

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Stilmittel

Alliteration
[heimlicher Verkehr Kanäle schließt]
Bildsprache
[Meine Brauen, die den Brücken gleichen an meinem Mund zugrund]
Hyperbel
[die Hand, die nie an keiner Glut verkohlt]
Metapher
[Venedigs Sonne wird in meinem Haar ein Gold bereiten den Brücken gleichen]
Personifikation
[die lautlose Gefahr]
Symbolik
[unverwundbare]
Vergleich
[den Brücken gleichen]