Dichterbitte

Gustav Benjamin Schwab

1835

Wenn zum andernmal ein Baum Spät im Sommer lächelnd blüht: Werfet ihr den Stein auf ihn, Weil er nicht in Früchten glüht?

Dünkt euch nicht der duft′ge Glanz Lieblicher als Fleisch und Saft, Rührt euch die Vergeudung nicht Hoffnungsloser Lenzeskraft?

Nun dann scheltet nicht ein Herz, Dessen Herbst noch Blüten treibt, Keinen, der im Spätling noch, Fruchtvergessen, Lieder schreibt.

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Interpretation

Das Gedicht "Dichterbitte" von Gustav Benjamin Schwab ist eine poetische Bitte an den Leser, den Dichter nicht zu verurteilen, wenn dieser auch im Herbst seines Lebens noch Blüten treibt und Lieder schreibt, ohne an die Frucht zu denken. Der Dichter vergleicht sich mit einem Baum, der spät im Sommer noch einmal blüht, obwohl er keine Früchte mehr trägt. Er fragt, ob man einen solchen Baum steinigen würde, weil er nicht den Erwartungen entspricht. Der Dichter bittet den Leser, sein Herz nicht zu schelten, wenn es noch Blüten treibt und Lieder schreibt, auch wenn es bereits den Herbst seines Lebens erreicht hat. Der Dichter verwendet das Bild des Baumes, um seine eigene Situation zu beschreiben. Er vergleicht sich mit einem Baum, der spät im Sommer noch einmal blüht, obwohl er keine Früchte mehr trägt. Der Dichter fragt, ob man einen solchen Baum steinigen würde, weil er nicht den Erwartungen entspricht. Er bittet den Leser, sein Herz nicht zu schelten, wenn es noch Blüten treibt und Lieder schreibt, auch wenn es bereits den Herbst seines Lebens erreicht hat. Das Gedicht ist eine poetische Bitte an den Leser, den Dichter nicht zu verurteilen, wenn dieser auch im Herbst seines Lebens noch Blüten treibt und Lieder schreibt, ohne an die Frucht zu denken. Der Dichter verwendet das Bild des Baumes, um seine eigene Situation zu beschreiben. Er vergleicht sich mit einem Baum, der spät im Sommer noch einmal blüht, obwohl er keine Früchte mehr trägt. Der Dichter bittet den Leser, sein Herz nicht zu schelten, wenn es noch Blüten treibt und Lieder schreibt, auch wenn es bereits den Herbst seines Lebens erreicht hat.

Schlüsselwörter

andernmal baum spät sommer lächelnd blüht werfet stein

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Stilmittel

Metapher
Keinen, der im Spätling noch, Fruchtvergessen, Lieder schreibt
Personifikation
Hoffnungsloser Lenzeskraft
Rhetorische Frage
Weil er nicht in Früchten glüht?