Deutschland und seine Fürsten

Friedrich von Schiller

1796

Nur ein Weniges Erde beding′ ich mir außer der Erde, Sprach der göttliche Mann, und ich bewege sie leicht. Einen Augenblick nur vergönnt mir, außer mir selber Mich zu begeben, und schnell will ich der Eurige sein.

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Illustration zu Deutschland und seine Fürsten

Interpretation

Das Gedicht "Deutschland und seine Fürsten" von Friedrich von Schiller ist eine tiefgründige Reflexion über die Macht und die Verantwortung der Herrscher. Der göttliche Mann, der hier spricht, fordert nur einen kleinen Teil der Erde, um sie leicht bewegen zu können. Dies deutet auf eine subtile Kritik an den Fürsten hin, die oft mehr beanspruchen, als ihnen zusteht. Der zweite Versabschnitt betont die Vergänglichkeit der Macht. Der göttliche Mann bittet nur um einen Augenblick, um sich selbst zu verlassen und der Eurige zu werden. Dies kann als Metapher für die begrenzte Zeit verstanden werden, die den Fürsten zur Verfügung steht, um ihre Macht auszuüben und Veränderungen herbeizuführen. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine philosophische Botschaft über die Natur der Macht und die menschliche Existenz. Es fordert die Fürsten auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die begrenzte Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, sinnvoll zu nutzen. Schiller regt zum Nachdenken über die ethischen Implikationen von Macht und Herrschaft an.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Bildsprache
Einen Augenblick nur vergönnt mir, außer mir selber
Hyperbel
und ich bewege sie leicht
Metapher
Nur ein Weniges Erde beding′ ich mir außer der Erde
Personifikation
Sprach der göttliche Mann