Deutsche Sprache

Friedrich Freiherr von Logau

1605

Kann die deutsche Sprache schnauben, schnarren, poltern, donnern, krachen; kann sie doch auch spielen, scherzen, liebeln, kosen, tendeln, lachen.

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Interpretation

Das Gedicht "Deutsche Sprache" von Friedrich Freiherr von Logau präsentiert eine facettenreiche Sicht auf die deutsche Sprache. Es beschreibt sie als kraftvoll und dynamisch, fähig zu "schnauben, schnarren, poltern, donnern, krachen". Diese lauten und harten Attribute deuten auf eine Sprache hin, die sowohl in ihrer Aussprache als auch in ihrer Wirkung durchsetzungsfähig und energisch sein kann. Im zweiten Teil des Gedichts wendet sich die Darstellung der deutschen Sprache jedoch einer sanfteren und spielerischeren Seite zu. Sie kann "spielen, scherzen, liebeln, kosen, tendeln, lachen". Diese Attribute zeichnen ein Bild einer Sprache, die auch zärtlich, humorvoll und liebevoll sein kann. Der Kontrast zwischen den beiden Teilen des Gedichts verdeutlicht die Vielseitigkeit und den Reichtum der deutschen Sprache. Insgesamt zeigt das Gedicht die deutsche Sprache als ein mächtiges Werkzeug der Kommunikation, das sowohl Stärke als auch Zärtlichkeit ausdrücken kann. Es betont die Fähigkeit der Sprache, ein breites Spektrum an Emotionen und Ausdrucksformen zu vermitteln, von der Härte und Kraft bis hin zur Sanftheit und dem Humor.

Schlüsselwörter

kann deutsche sprache schnauben schnarren poltern donnern krachen

Wortwolke

Wortwolke zu Deutsche Sprache

Stilmittel

Alliteration
kann sie doch auch spielen, scherzen, liebeln, kosen, tendeln, lachen
Kontrast
kann die deutsche Sprache schnauben, schnarren, poltern, donnern, krachen; kann sie doch auch spielen, scherzen, liebeln, kosen, tendeln, lachen
Parallelismus
schnauben, schnarren, poltern, donnern, krachen; spielen, scherzen, liebeln, kosen, tendeln, lachen