Deß Krieges Alter
1648Ie toller wird der Krieg, iemehr er krieget Jahr. Ey, Leute, die sehr alt, die werden wunderbar.
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Interpretation
Das Gedicht "Deß Krieges Alter" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die paradoxe Natur des Krieges. Es beginnt mit der Feststellung, dass der Krieg umso toller, also verrückter oder chaotischer, wird, je länger er andauert. Dies deutet darauf hin, dass die Intensität und die Irrationalität des Krieges mit der Zeit zunehmen, was auf eine Destabilisierung der Ordnung und eine Eskalation der Gewalt hindeutet. Der zweite Teil des Gedichts zieht einen Vergleich zwischen alten Menschen und dem Krieg. Es heißt, dass alte Menschen wunderbar werden, was eine gewisse Bewunderung oder Faszination für das Alter und die Erfahrung impliziert. Doch im Kontext des Krieges wird dieser Vergleich ironisch, da er die Absurdität und die groteske Natur des Krieges hervorhebt, der mit der Zeit immer unvorhersehbarer und irrationaler wird. Insgesamt reflektiert das Gedicht über die zerstörerische und irrationale Natur des Krieges. Es legt nahe, dass der Krieg, ähnlich wie das Alter, eine eigene Logik entwickelt, die für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist. Die Verwendung des Wortes "wunderbar" unterstreicht die paradoxe Faszination, die der Krieg trotz seiner Grausamkeit ausüben kann, und fordert den Leser auf, über die Natur und die Auswirkungen des Krieges nachzudenken.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Ie toller wird der Krieg
- Hyperbel
- die werden wunderbar
- Metapher
- Deß Krieges Alter
- Personifikation
- der Krieg
- Vergleich
- iemehr er krieget Jahr