Des Mädchens Wünsche

Elisabeth Kulmann

1851

Heut bin ich in der Laune Dir alles zu gewähren: Sag′ alle deine Wünsche, Ich will sie all′ erfüllen.

Ich werde dein Erbieten, O Schicksal, nicht mißbrauchen: Zum Glücklichsein bedarf ich Nur Brot und Ruhm, nichts weiter.

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Interpretation

Das Gedicht "Des Mädchens Wünsche" von Elisabeth Kulmann beschreibt die Bereitschaft des lyrischen Ichs, alle Wünsche zu erfüllen, und die Bescheidenheit seiner eigenen Wünsche. Im ersten Teil des Gedichts bietet das Ich an, alle Wünsche zu gewähren, und fordert den anderen auf, seine Wünsche zu äußern. Im zweiten Teil des Gedichts äußert das Ich seine eigenen Wünsche, die bescheiden und einfach sind: nur Brot und Ruhm. Die Stimmung des Gedichts ist fröhlich und optimistisch. Das Ich ist bereit, alle Wünsche zu erfüllen, und es ist sich sicher, dass es nur Brot und Ruhm braucht, um glücklich zu sein. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Optimismus. Es zeigt, dass man auch mit wenig glücklich sein kann, wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Das Gedicht ist in vier Strophen mit je vier Versen gegliedert. Die Reime sind durchgehend, was dem Gedicht einen rhythmischen und harmonischen Klang verleiht. Die Sprache ist einfach und verständlich, was das Gedicht für ein breites Publikum zugänglich macht.

Schlüsselwörter

heut laune gewähren sag alle wünsche will all

Wortwolke

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Stilmittel

Direkte Ansprache
Heut bin ich in der Laune Dir alles zu gewähren
Imperativ
Sag′ alle deine Wünsche
Kontrast
Zum Glücklichsein bedarf ich Nur Brot und Ruhm, nichts weiter
Parallelismus
Zum Glücklichsein bedarf ich Nur Brot und Ruhm, nichts weiter