Der Wanderer
1862Die Straßen, die ich gehe, So oft ich um mich sehe, Sie bleiben fremd doch mir. Herberg′, wo ich möcht weilen, Ich kann sie nicht ereilen, Weit, weit ist sie von hier.
So fremd mir anzuschauen Sind diese Städt′ und Auen, Die Burgen stumm und tot; Doch fern Gebirge ragen, Die meine Heimat tragen, Ein ewig Morgenrot.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Wanderer" von Justinus Kerner beschreibt die Gefühle und Erfahrungen eines Wanderers, der auf seinen Reisen ständig unterwegs ist und keine Heimat findet. Die Straßen und Herbergen, die er sieht, bleiben ihm fremd und unerreichbar. Die Städte und Landschaften, die er durchquert, erscheinen ihm fremd und leblos. Doch in der Ferne ragen Berge auf, die seine Heimat tragen und ein ewiges Morgenrot versprechen. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Sehnsucht und des Unbehagens. Der Wanderer ist auf der Suche nach einem Ort, an dem er sich zu Hause fühlen kann, aber er findet ihn nicht. Die Straßen und Herbergen, die er sieht, bleiben ihm fremd und unerreichbar. Die Städte und Landschaften, die er durchquert, erscheinen ihm fremd und leblos. Doch in der Ferne ragen Berge auf, die seine Heimat tragen und ein ewiges Morgenrot versprechen. Das Gedicht endet mit einem Hauch von Hoffnung. Die Berge in der Ferne symbolisieren die Heimat, die der Wanderer sucht. Das ewiges Morgenrot deutet darauf hin, dass er eines Tages seine Heimat finden wird.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- So oft ich um mich sehe
- Hyperbel
- Weit, weit ist sie von hier
- Kontrast
- So fremd mir anzuschauen / Sind diese Städt′ und Auen, / Die Burgen stumm und tot; / Doch fern Gebirge ragen
- Metapher
- Ein ewig Morgenrot
- Personifikation
- Die Burgen stumm und tot