Der Vogel

Wolfgang Borchert

1947

Du bist vom Wind erlöste Ackerkrume, du bist ein Kind von Fisch und Blume. Aus allem aufgehoben, bist du der Wunsch der Seele, dass sie im tollsten Toben sich nicht mehr quäle. Du bist vom Stern geboren in einer großen Nacht. Pan hat sein Herz verloren und dich daraus gemacht!

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Interpretation

Das Gedicht "Der Vogel" von Wolfgang Borchert thematisiert die Einzigartigkeit und Freiheit des Vogels. Der Vogel wird als etwas Besonderes dargestellt, das aus verschiedenen Elementen der Natur hervorgegangen ist. Er ist befreit vom Wind und wird als Kind von Fisch und Blume bezeichnet, was seine Verbundenheit mit der Natur unterstreicht. Der Vogel verkörpert den Wunsch der Seele, sich nicht mehr zu quälen. Er ist ein Symbol für die Sehnsucht nach Freiheit und Leichtigkeit. Inmitten des wilden Treibens der Natur bleibt der Vogel unberührt und unbeschwert. Er ist ein Wesen, das aus dem Stern geboren wurde und in einer großen Nacht erschaffen wurde. Das Gedicht endet mit der Erwähnung von Pan, dem griechischen Gott der Natur. Pan hat sein Herz verloren und den Vogel aus ihm geschaffen. Dies unterstreicht die Einzigartigkeit und Besonderheit des Vogels, der aus den Tiefen der Natur hervorgegangen ist.

Schlüsselwörter

wind erlöste ackerkrume kind fisch blume allem aufgehoben

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Stilmittel

Hyperbel
dass sie im tollsten Toben sich nicht mehr quäle
Metapher
in einer großen Nacht
Personifikation
Pan hat sein Herz verloren