Der Struwwelpeter
1858Wenn die Kinder artig sind kommt zu ihnen das Christkind; wenn sie ihre Suppe essen und das Brot auch nicht vergessen, wenn sie, ohne Lärm zu machen, still sind bei den Siebensachen, beim Spaziergehn auf den Gassen von Mama sich führen lassen, bringt es ihnen Guts genug und ein schönes Bilderbuch.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann beschreibt das Verhalten der Kinder und die Belohnung, die sie dafür erhalten. Es betont die Bedeutung von guten Manieren und Gehorsamkeit. Die Kinder werden gelobt, wenn sie artig sind und ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Sie sollen auch ruhig sein und sich ohne Aufhebens um ihre Siebensachen kümmern. Beim Spazierengehen sollen sie sich von ihrer Mutter führen lassen. Als Belohnung für ihr gutes Verhalten bringt ihnen das Christkind Geschenke und ein schönes Bilderbuch. Das Gedicht verdeutlicht die Erwartungen der Erwachsenen an das Verhalten der Kinder. Es zeigt, dass Gehorsamkeit und gute Manieren belohnt werden. Die Kinder werden ermutigt, sich artig zu benehmen und ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Christkind dient als Symbol für die Belohnung, die auf sie wartet, wenn sie sich entsprechend verhalten. Die Sprache des Gedichts ist einfach und leicht verständlich. Die Reime und der rhythmische Aufbau machen es zu einem unterhaltsamen und einprägsamen Werk. Es vermittelt den Kindern spielerisch die Bedeutung von guten Manieren und Gehorsamkeit. Das Gedicht hat einen moralischen Unterton und soll den Kindern beibringen, sich richtig zu verhalten, um belohnt zu werden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Suppe essen
- Anapher
- wenn die Kinder artig sind
- Bildliche Sprache
- kommt zu ihnen das Christkind
- Kontrast
- wenn die Kinder artig sind
- Metapher
- das Christkind
- Parallelismus
- wenn sie ihre Suppe essen und das Brot auch nicht vergessen
- Personifikation
- das Christkind