Der Schutzengel

Peter Hille

1879

Ein Schatten fällt auf deine Wange, Es ist die Wimper nur, die lange. Ein Seufzer sucht die Himmelslust, Von der noch warm die Traumesbrust.

Du hast das Heimweh nach dem ewigen Leben Und fühlst dich mit uns noch im Himmel schweben, Und kommst bald wieder.

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Illustration zu Der Schutzengel

Interpretation

Das Gedicht "Der Schutzengel" von Peter Hille beschreibt die Sehnsucht nach ewigem Leben und das Gefühl, zwischen Himmel und Erde zu schweben. Der erste Versuch beginnt mit dem Bild eines Schattens, der auf die Wange des lyrischen Ichs fällt. Dieser Schatten wird als Wimper beschrieben, die lang ist. Der zweite Versuch spricht von einem Seufzer, der nach der Himmelslust sucht. Die Traumesbrust ist noch warm, was auf eine tiefe emotionale Verbindung hinweist. Im zweiten Versuch wird die Sehnsucht nach ewigem Leben deutlich. Das lyrische Ich hat Heimweh nach dem ewigen Leben und fühlt sich mit den Menschen noch im Himmel schwebend. Es wird angedeutet, dass das lyrische Ich bald wieder zurückkehren wird. Dies könnte bedeuten, dass es sich um einen Schutzengel handelt, der zwischen Himmel und Erde hin- und herwandert. Das Gedicht vermittelt eine tiefe spirituelle Botschaft. Es geht um die Sehnsucht nach dem ewigen Leben und die Verbundenheit zwischen Himmel und Erde. Der Schutzengel wird als Vermittler zwischen beiden Welten dargestellt, der den Menschen Trost und Hoffnung spendet. Das Gedicht lädt den Leser dazu ein, über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und sich mit den großen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen.

Schlüsselwörter

schatten fällt wange wimper lange seufzer sucht himmelslust

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Stilmittel

Bildsprache
Und fühlst dich mit uns noch im Himmel schweben
Metapher
Heimweh nach dem ewigen Leben
Personifikation
Ein Seufzer sucht die Himmelslust