Der schönste Anblick

Justinus Kerner

1786

Schön ist’s, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament, Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt.

Doch in Wahrheit! immer Ist’s am schönsten anzusehn: Wie zwei, so sich lieben, Selig beieinander stehn.

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Interpretation

Das Gedicht "Der schönste Anblick" von Justinus Kerner beschreibt die Schönheit zweier Sterne am Firmament und zweier Rosen, deren Röte ineinander brennt. Es vergleicht diese natürlichen Erscheinungen mit dem Anblick zweier Menschen, die sich lieben und selig beieinander stehen. Die Schönheit der Sterne und Rosen wird als Vorläufer der größten Schönheit beschrieben, nämlich der Liebe zwischen zwei Menschen. Der Dichter betont, dass es nichts Schöneres gibt als den Anblick zweier Liebender, die sich in ihrer Zuneigung und Verbundenheit gegenseitig bestärken. Das Gedicht vermittelt eine tiefe emotionale Wirkung durch seine einfache, aber eindringliche Sprache. Es lädt den Leser ein, die Schönheit der Liebe zu erkennen und zu würdigen, und zeigt auf, dass die Liebe zwischen zwei Menschen die größte Schönheit darstellt, die es gibt.

Schlüsselwörter

schön zwei stehn sterne nah firmament zweier rosen

Wortwolke

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Stilmittel

Hyperbel
Doch in Wahrheit! immer Ist's am schönsten anzusehn
Kontrast
Schön ist's, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament, Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt. Doch in Wahrheit! immer Ist's am schönsten anzusehn
Metapher
Schön ist's, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament
Parallelismus
Schön ist's, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament, Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt
Vergleich
Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt