Der Scheinwerfer
1864Sei auf der Hut, bei Nacht … wenn du im Dunkeln tappst, am Brückensteg, und arglos deinen Arm legst um die Liebste und sie mit heißem Kusse an dich ziehst … sei auf der Hut: die dunkeln Nächte am dunkeln Strandsteg haben tausend Augen und gönnen euer Glück nicht ihr noch dir! Und wähnt ihr noch so sicher euch … ganz in der Ferne, draußen auf den Wassern lauert was … von Menschen her … mit kaltem weißem Licht … taghell aufleuchtend plötzlich und trifft es euch mit seinem jähen Schein, wenn ihr in kinderseliger Wonne aneinanderhängt, dann ists vorbei: mit tausend Fingern zeigt es aus dem Dunkel und kichert hämisch eure Liebe tot.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Scheinwerfer" von Cäsar Flaischlen handelt von der Verletzlichkeit der Liebe und der Angst vor der Entdeckung in intimen Momenten. Der Scheinwerfer symbolisiert eine äußere Instanz, die die heimliche Zweisamkeit des Liebespaares stört und zerstört. Das Gedicht beginnt mit einer Warnung an den Leser, vorsichtig zu sein, wenn man sich in der Dunkelheit befindet und sich mit seiner Liebsten oder seinem Liebsten verbringt. Die Dunkelheit wird als gefährlich dargestellt, da sie tausend Augen hat, die das Glück des Paares nicht dulden. Die Nacht wird als ein Ort der Überwachung und des Misstrauens dargestellt. Die zweite Strophe führt den Scheinwerfer ein, der als Bedrohung für das Liebespaar dargestellt wird. Der Scheinwerfer wird als etwas beschrieben, das von Menschen gemacht wurde und ein kaltes, weißes Licht ausstrahlt. Es wird als etwas dargestellt, das plötzlich aufleuchtet und das Liebespaar in seiner kinderseligen Wonne erwischt. Der Scheinwerfer wird als etwas beschrieben, das das Liebespaar mit seinen tausend Fingern aus dem Dunkel zeigt und ihre Liebe hämisch kichert. Der Scheinwerfer wird als etwas dargestellt, das die Liebe des Paares zerstört und sie in Verlegenheit bringt. Das Gedicht endet mit der Warnung, dass die Liebe des Paares zerstört wird, wenn der Scheinwerfer sie erwischt. Der Scheinwerfer wird als etwas dargestellt, das die Liebe des Paares kalt und tot macht. Das Gedicht ist eine Warnung vor der Verletzlichkeit der Liebe und der Angst vor der Entdeckung in intimen Momenten. Es zeigt, wie die Liebe des Paares durch eine äußere Instanz gestört und zerstört werden kann. Das Gedicht ist eine Mahnung, vorsichtig zu sein und sich vor den Gefahren der Dunkelheit und der Entdeckung zu schützen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildsprache
- mit kaltem weißem Licht
- Hyperbel
- mit tausend Fingern zeigt es aus dem Dunkel
- Metapher
- taghell aufleuchtend plötzlich
- Onomatopoesie
- kichert hämisch eure Liebe tot
- Personifikation
- die dunkeln Nächte am dunkeln Strandsteg haben tausend Augen und gönnen euer Glück nicht ihr noch dir!