Der Rose süßer Duft

Friedrich von Bodenstedt

1819

Der Rose süßer Duft genügt, Man braucht sie nicht zu brechen - Und wer sich mit dem Duft begnügt, Den wird ihr Dorn nicht stechen.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Rose süßer Duft" von Friedrich von Bodenstedt handelt von der Weisheit, Genügsamkeit zu praktizieren und sich mit dem Schönen im Leben zu begnügen, ohne nach mehr zu streben. Die Rose steht hier symbolisch für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Der süße Duft der Rose genügt, man muss sie nicht brechen, um ihre Schönheit zu genießen. Der Dichter rät dazu, sich mit dem Duft der Rose zu begnügen, anstatt sie zu pflücken und zu zerstören. Wer sich mit dem Duft begnügt, wird auch nicht von den Dornen der Rose gestochen. Diese Metapher verweist auf die Gefahren und Schmerzen, die entstehen können, wenn man zu gierig ist und mehr haben will, als einem zusteht. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Bescheidenheit und der Wertschätzung der einfachen Dinge im Leben. Es ermutigt dazu, die Schönheit des Lebens zu genießen, ohne sie zerstören zu wollen. Wer diese Weisheit beherzigt, wird ein erfülltes Leben führen, ohne sich selbst zu schaden.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Bildlichkeit
Den wird ihr Dorn nicht stechen
Kontrast
Man braucht sie nicht zu brechen - / Und wer sich mit dem Duft begnügt
Metapher
Der Rose süßer Duft