Der Pudding
1862Rumpumpel will essen, Nun fix was gebraten! Ein Kätzel, ein Spätzel Und sieben Soldaten; Das gibt einen Pudding So groß wie ein Haus! Zuletzt leckt Rumpumpel Die Kuchenschüssel aus!
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Interpretation
Das Gedicht "Der Pudding" von Paula Dehmel ist ein kurioses und humorvolles Werk, das eine absurde Situation beschreibt. Rumpumpel, die Hauptfigur, hat einen großen Hunger und möchte etwas Gebratenes essen. Die folgenden Zeilen führen eine Reihe von skurrilen Elementen ein, die Rumpumpel angeblich essen will: ein Kätzel, ein Spätzel und sieben Soldaten. Diese ungewöhnliche Zusammenstellung von Tieren und Menschen als Zutaten für einen Pudding erzeugt eine groteske und absurde Stimmung. Der Pudding, der so groß wie ein Haus sein soll, verstärkt diesen Eindruck noch. Im letzten Vers wird die Situation auf eine unerwartete Weise aufgelöst. Anstatt den Pudding zu essen, leckt Rumpumpel die Kuchenschüssel aus. Dies könnte als eine Art von Selbstironie interpretiert werden, da Rumpumpel seine eigene Gier und Völlerei aufs Korn nimmt. Insgesamt ist "Der Pudding" ein humorvolles und leicht abschreckendes Gedicht, das mit den Erwartungen des Lesers spielt und eine absurde Situation beschreibt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Rumpumpel will essen
- Anapher
- Ein Kätzel, ein Spätzel
- Hyperbel
- So groß wie ein Haus
- Personifikation
- Zuletzt leckt Rumpumpel