Der Mensch lebt und bestehet
1775Der Mensch lebt und bestehet Nur eine kleine Zeit; Und alle Welt vergehet Mit ihrer Herrlichkeit. Es ist nur Einer ewig und an allen Enden, Und wir in Seinen Händen. Und der ist allwißend, Halleluja! Und der ist heilig, Halleluja! Und der ist allmächtig, Halleluja! Ist barmherzig. Halleluja! Amen, Amen! Halleluja! Amen! Amen! Amen! Ehre Seinem großen Namen! Halleluja! Halleluja! Amen! Amen!
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Interpretation
Das Gedicht "Der Mensch lebt und bestehet" von Matthias Claudius reflektiert über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Welt. Claudius betont, dass der Mensch nur eine kurze Zeit existiert und dass auch die gesamte Welt mit all ihrer Herrlichkeit vergehen wird. Diese Erkenntnis führt zu einer tiefen Demut vor der Vergänglichkeit aller Dinge. Inmitten dieser Vergänglichkeit hebt Claudius die Existenz eines Ewigen hervor, der allwissend, heilig, allmächtig und barmherzig ist. Dieser Ewige wird als der Einzige beschrieben, der an allen Enden existiert und über alles herrscht. Die Menschen werden als in seinen Händen liegend dargestellt, was auf eine göttliche Fürsorge und Kontrolle hindeutet. Das Gedicht endet mit einem Lobpreis, der die Attribute des Ewigen preist und mit dem Ausruf "Halleluja" sowie "Amen" bekräftigt wird. Diese Wiederholungen unterstreichen die Ehrfurcht und Anbetung, die dem Ewigen entgegengebracht werden. Die Schlussworte "Ehre Seinem großen Namen!" betonen die Verehrung und Anerkennung der Größe und Macht des Ewigen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Der Mensch lebt und bestehet
- Apostrophe
- Ehre Seinem großen Namen!
- Metapher
- Und alle Welt vergehet Mit ihrer Herrlichkeit
- Parallelismus
- Und der ist allwißend, Halleluja! Und der ist heilig, Halleluja! Und der ist allmächtig, Halleluja!
- Wiederholung
- Halleluja! Halleluja! Halleluja! Halleluja! Halleluja! Halleluja! Amen! Amen! Halleluja! Amen! Amen! Amen! Amen! Halleluja! Halleluja! Amen! Amen!