Der Mensch [2]

Friedrich Hölderlin

1770

Wer Gutes ehrt, er macht sich keinen Schaden, Er hält sich hoch, er lebt den Menschen nicht vergebens, Er kennt den Wert, den Nutzen solchen Lebens, Er traut dem Bessern sich, er geht auf Segenspfaden.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Mensch [2]" von Friedrich Hölderlin beschäftigt sich mit der Bedeutung und dem Wert des menschlichen Lebens, wenn man das Gute ehrt. Es betont, dass das Anerkennen und Würdigen des Guten einen nicht schädigt, sondern vielmehr erhöht und dem Leben einen Sinn verleiht. Der Mensch, der das Gute ehrt, lebt nicht vergebens, sondern erkennt den Wert und den Nutzen eines solchen Lebens. Er vertraut auf das Bessere und begibt sich auf Pfade des Segens. In den Zeilen des Gedichts wird die Idee vermittelt, dass das Ehrung des Guten eine Form der Selbstbereicherung und des persönlichen Wachstums ist. Indem man das Gute anerkennt, erhebt man sich selbst und findet einen tieferen Sinn im Leben. Hölderlin betont, dass das Leben nicht sinnlos ist, sondern dass es einen Wert und einen Nutzen hat, wenn man das Gute ehrt und danach strebt. Der Mensch, der das Gute ehrt, geht einen Weg des Segens und des Vertrauens in das Bessere. Das Gedicht ermutigt dazu, das Gute zu erkennen und zu ehren, da dies zu einer erfüllten und sinnvollen Existenz führt. Es vermittelt die Idee, dass das Leben einen tieferen Sinn hat, wenn man sich auf das Gute ausrichtet und danach strebt. Hölderlin betont die Bedeutung des Vertrauens in das Bessere und des Gehens auf Segenspfaden. Das Gedicht lädt dazu ein, das Leben bewusst zu gestalten und das Gute zu ehren, um einen höheren Wert und Nutzen im eigenen Dasein zu finden.

Schlüsselwörter

gutes ehrt macht keinen schaden hält hoch lebt

Wortwolke

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Stilmittel

Anapher
Wer Gutes ehrt, er macht sich keinen Schaden, Er hält sich hoch, er lebt den Menschen nicht vergebens, Er kennt den Wert, den Nutzen solchen Lebens, Er traut dem Bessern sich, er geht auf Segenspfaden.
Parallelismus
Wer Gutes ehrt, er macht sich keinen Schaden, Er hält sich hoch, er lebt den Menschen nicht vergebens, Er kennt den Wert, den Nutzen solchen Lebens, Er traut dem Bessern sich, er geht auf Segenspfaden.
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Der Herbst

Friedrich Hölderlin