Der Frühling [9]
1770Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben, Es wundert sich der Mensch, und neue Worte streben Aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder Und festlich machen sich Gesang und Lieder.
Das Leben findet sich aus Harmonie der Zeiten, Dass immerdar den Sinn Natur und Geist geleiten, Und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste, So findet vieles sich, und aus Natur das meiste.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Frühling [9]" von Friedrich Hölderlin beschreibt die transformative Kraft des Frühlings, der aus der Tiefe des Lebens kommt und den Menschen in Staunen versetzt. Es vermittelt ein Gefühl der Erneuerung und Freude, das sich in neuen Worten und Gesängen ausdrückt. Die Natur und der Geist sind in Harmonie vereint und leiten den Sinn des Lebens. Die Vollkommenheit liegt im Einen des Geistes, aus dem vieles hervorgeht, wobei das meiste aus der Natur stammt. Das Gedicht vermittelt eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und eine spirituelle Dimension, die den Menschen mit der Welt um ihn herum verbindet.
Schlüsselwörter
Wortwolke
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Stilmittel
- Alliteration
- Freude kehret wieder
- Hyperbel
- Und festlich machen sich Gesang und Lieder
- Metapher
- Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben
- Parallelismus
- Und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste
- Personifikation
- Es wundert sich der Mensch