Der Frühling [7]
1909Der Tag erwacht, und prächtig ist der Himmel, Entschwunden ist von Sternen das Gewimmel, Der Mensch empfindet sich, wie er betrachtet, Der Anbeginn des Jahrs wird hoch geachtet.
Erhaben sind die Berge, wo die Ströme glänzen, Die Blütenbäume sind, als wie mit Kränzen, Das junge Jahr beginnt, als wie mit Festen, Die Menschen bilden mit Höchsten sich und Besten.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Frühling" von Friedrich Hölderlin beschreibt die Erwachung der Natur im Frühling und die damit verbundene Erneuerung und Freude, die der Mensch empfindet. Der Tag erwacht und der Himmel erscheint prächtig, während das Gewimmel der Sterne verschwunden ist. Der Mensch nimmt sich selbst wahr, während er die Schönheit der Natur betrachtet, und der Beginn des Jahres wird hoch geschätzt. Die Berge werden als erhaben beschrieben, wo die Ströme glänzen. Die Blütenbäume sind mit Kränzen geschmückt, und das junge Jahr beginnt wie ein Fest. Die Menschen bilden sich mit den Höchsten und Besten, was auf eine geistige Erhebung und Inspiration durch die Natur hindeutet. Hölderlin vermittelt eine Atmosphäre der Erneuerung, Schönheit und geistigen Erhebung, die der Frühling mit sich bringt.
Schlüsselwörter
Wortwolke
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Stilmittel
- Metapher
- Die Menschen bilden mit Höchsten sich und Besten
- Personifikation
- Der Tag erwacht