Der Frühling [5]

Friedrich Hölderlin

1770

Der Mensch vergisst die Sorgen aus dem Geiste, Der Frühling aber blüht, und prächtig ist das meiste, Das grüne Feld ist herrlich ausgebreitet, Da glänzend schön der Bach hinuntergleitet.

Die Berge stehn bedecket mit den Bäumen, Und herrlich ist die Luft in offnen Räumen, Das weite Tal ist in der Welt gedehnet Und Turm und Haus an Hügeln angelehnet.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Frühling" von Friedrich Hölderlin beschreibt die Erneuerung und Schönheit der Natur im Frühling. Es vermittelt eine Atmosphäre der Gelassenheit und des Aufbruchs, in der der Mensch seine Sorgen vergisst und sich der Pracht der Jahreszeit hingibt. Die Natur erwacht zu neuem Leben, die Felder blühen auf und die Bäche glitzern in der Sonne. Die Berge sind mit Bäumen bewachsen und die Luft ist rein und klar. Die Landschaft breitet sich weit aus, mit Türmen und Häusern, die an den Hügeln lehnen. Hölderlin vermittelt ein Gefühl von Harmonie und Einheit zwischen Mensch und Natur, in dem die Sorgen des Alltags in den Hintergrund treten und die Schönheit der Schöpfung im Vordergrund steht. Das Gedicht ist eine Ode an die Jahreszeit des Frühlings und ihre erneuernde Kraft.

Schlüsselwörter

herrlich mensch vergisst sorgen geiste frühling blüht prächtig

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Stilmittel

Bildsprache
Das grüne Feld ist herrlich ausgebreitet
Hyperbel
Und herrlich ist die Luft in offnen Räumen
Metapher
Der Mensch vergisst die Sorgen aus dem Geiste
Parallelismus
Und Turm und Haus an Hügeln angelehnet
Personifikation
Der Frühling aber blüht
Vergleich
Da glänzend schön der Bach hinuntergleitet