Der Frühling [4]

Friedrich Hölderlin

1843

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde, Die Tage kommen blütenreich und milde, Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen Vom Himmel abwärts, wo die Tag′ entstehen.

Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten Wie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten, Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele, So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Frühling [4]" von Friedrich Hölderlin beschreibt die Ankunft des Frühlings als eine Zeit des Erwachens und der Erneuerung. Die Natur erwacht zum Leben, die Sonne scheint, die Felder blühen und die Tage werden mild und blütenreich. Hölderlin vermittelt ein Gefühl der Freude und des Staunens über die Schönheit und Pracht des Frühlings. Das Gedicht betont auch die zyklische Natur der Jahreszeiten und des Lebens. Das Jahr erscheint wie eine Pracht, in der Feste sich verbreiten, und die menschliche Aktivität beginnt mit neuem Ziel. Hölderlin deutet an, dass der Frühling nicht nur eine Zeit der äußeren Erneuerung ist, sondern auch eine Zeit der inneren Inspiration und des neuen Strebens. Die abschließende Zeile "So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele" unterstreicht die Vorstellung, dass der Frühling ein Zeichen für die Wunder und die Schönheit der Welt ist. Hölderlin lädt den Leser ein, die Zeichen des Frühlings als Erinnerung an die Wunder des Lebens zu sehen und die Freude und Inspiration, die sie bringen, zu umarmen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Alliteration
blühen die Gefilde
Bildsprache
Die Tage kommen blütenreich und milde
Hyperbel
Wo Feste sich verbreiten
Metapher
Die Tage kommen blütenreich und milde
Parallelismus
Die Tage kommen blütenreich und milde, Der Abend blüht hinzu
Personifikation
Die Sonne glänzt
Symbolik
Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde