Der Frühling [3]

Friedrich Hölderlin

1843

Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn herunter, Der Morgen, der erwacht ist aus den Dämmerungen, Er lacht die Menschheit an, geschmückt und munter, Von Freuden ist die Menschheit sanft durchdrungen.

Ein neues Leben will der Zukunft sich enthüllen, Mit Blüten scheint, dem Zeichen froher Tage, Das große Tal, die Erde sich zu füllen, Entfernt dagegen ist zur Frühlingszeit die Klage.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Frühling [3]" von Friedrich Hölderlin schildert die Ankunft des neuen Tages und den Einzug des Frühlings. Die ersten Zeilen beschreiben, wie der Morgen aus fernen Höhen herabkommt und die Menschheit anlächelt, geschmückt und munter. Die Menschen sind sanft von Freuden durchdrungen. Dies vermittelt eine Stimmung der Erneuerung und des Aufbruchs. Im zweiten Teil des Gedichts wird die Natur als Ort des Neubeginns dargestellt. Ein neues Leben will sich der Zukunft enthüllen, und das Tal ist mit Blüten geschmückt, was auf die frohen Tage des Frühlings hindeutet. Die Erde scheint sich zu füllen, während die Klage zur Frühlingszeit in die Ferne rückt. Dies unterstreicht die positive und hoffnungsvolle Atmosphäre, die der Frühling mit sich bringt.

Schlüsselwörter

menschheit kommt neue tag fernen höhn herunter morgen

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Stilmittel

Kontrast
Entfernt dagegen ist zur Frühlingszeit die Klage
Metapher
Die Erde sich zu füllen
Personifikation
Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn herunter, Der Morgen, der erwacht ist aus den Dämmerungen, Er lacht die Menschheit an, geschmückt und munter