Der Frühling [3]
1843Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn herunter, Der Morgen, der erwacht ist aus den Dämmerungen, Er lacht die Menschheit an, geschmückt und munter, Von Freuden ist die Menschheit sanft durchdrungen.
Ein neues Leben will der Zukunft sich enthüllen, Mit Blüten scheint, dem Zeichen froher Tage, Das große Tal, die Erde sich zu füllen, Entfernt dagegen ist zur Frühlingszeit die Klage.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen
![Illustration zu Der Frühling [3]](/images/poem-pictures/2415.webp)
Interpretation
Das Gedicht "Der Frühling [3]" von Friedrich Hölderlin schildert die Ankunft des neuen Tages und den Einzug des Frühlings. Die ersten Zeilen beschreiben, wie der Morgen aus fernen Höhen herabkommt und die Menschheit anlächelt, geschmückt und munter. Die Menschen sind sanft von Freuden durchdrungen. Dies vermittelt eine Stimmung der Erneuerung und des Aufbruchs. Im zweiten Teil des Gedichts wird die Natur als Ort des Neubeginns dargestellt. Ein neues Leben will sich der Zukunft enthüllen, und das Tal ist mit Blüten geschmückt, was auf die frohen Tage des Frühlings hindeutet. Die Erde scheint sich zu füllen, während die Klage zur Frühlingszeit in die Ferne rückt. Dies unterstreicht die positive und hoffnungsvolle Atmosphäre, die der Frühling mit sich bringt.
Schlüsselwörter
Wortwolke
![Wortwolke zu Der Frühling [3]](/images/word-cloud/2415.webp)
Stilmittel
- Kontrast
- Entfernt dagegen ist zur Frühlingszeit die Klage
- Metapher
- Die Erde sich zu füllen
- Personifikation
- Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn herunter, Der Morgen, der erwacht ist aus den Dämmerungen, Er lacht die Menschheit an, geschmückt und munter