Der Friede

Christian Felix Weiße

1758

induciae, Bellum, pax rursum.

Schon lang trink ich den goldnen Frieden Mit meiner Chloe her: Bald wird uns sein Verzug ermüden, Wir seufzen, trinken, flehn, und doch, wo bleibet er?

O nähmen Könige der Erden Zum Beyspiel dich und mich: Sie würden bald versöhnet werden; Den Mittag zanken wir, und Abends küß ich dich.

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Interpretation

Das Gedicht "Der Friede" von Christian Felix Weiße thematisiert den Wunsch nach Frieden und Harmonie in einer Beziehung. Der Sprecher und seine Chloe sehnen sich nach dem "goldnen Frieden", den sie jedoch nicht erreichen können. Sie versuchen, ihn durch Trinken und Flehen herbeizuführen, doch er bleibt aus. Der Sprecher wünscht sich, dass die Könige der Erde ein Beispiel an ihm und Chloe nehmen und ebenfalls versöhnt werden könnten. Das Gedicht verwendet eine einfache, aber effektive Sprache, um die Sehnsucht nach Frieden und Harmonie auszudrücken. Die Wiederholung des Wortes "Frieden" und die Verwendung von Metaphern wie dem "goldnen Frieden" verstärken die emotionale Wirkung des Gedichts. Die Struktur des Gedichts mit seinen kurzen Zeilen und Strophen trägt zur Intensität der Botschaft bei. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine klare Botschaft über die Bedeutung von Frieden und Harmonie in Beziehungen. Es zeigt, wie sehr sich Menschen nach einem Zustand des Friedens sehnen und wie sehr sie sich bemühen, ihn zu erreichen. Das Gedicht ist ein Aufruf zur Versöhnung und zum friedlichen Zusammenleben.

Schlüsselwörter

bald induciae bellum pax rursum lang trink goldnen

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Stilmittel

Kontrast
Den Mittag zanken wir, und Abends küß ich dich
Metapher
goldnen Frieden
Personifikation
Könige der Erden