Der Freundschaft Immergrün
1798Glücklich, was in Lieb und Treue sich hienieden einst verband und sich immerfort aufs Neue noch wie weiland wiederfand!
Schön wie eine liebe Sage klinget die Erinnerung und im Zauber schöner Tage fühlt das Herz sich wieder jung.
So nur gibt′s für uns kein Altern, kein Verwelken, kein Verblühn, wenn wir treu verbunden halten fest der Freundschaft Immergrün.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Freundschaft Immergrün" von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben beschreibt die tiefe und beständige Natur der Freundschaft. Es beginnt mit der Idee, dass Menschen, die sich in Liebe und Treue verbunden haben, immer wieder aufs Neue zueinander finden können. Diese Wiederfindung wird als glückliches Ereignis dargestellt, das die Verbundenheit der Freunde aufrechterhält. Die Erinnerung an gemeinsame Zeiten wird als schön und märchenhaft beschrieben, ähnlich einer lieben Sage. In diesen Erinnerungen fühlt sich das Herz wieder jung, als ob die Zeit zurückgedreht worden wäre. Diese nostalgische Betrachtung unterstreicht die emotionale Tiefe der Freundschaft und wie sie das Leben bereichert. Im letzten Teil des Gedichts wird betont, dass wahre Freundschaft ewige Jugend und Unvergänglichkeit verleiht. Solange die Freunde treu verbunden bleiben und an ihrer Freundschaft festhalten, gibt es kein Altern, kein Verwelken und kein Verblühen. Die Freundschaft wird als ein immergrüner Baum dargestellt, der unabhängig von der Zeit besteht und die Freunde in ihrer Verbundenheit stärkt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- sich hienieden einst verband und sich immerfort aufs Neue
- Anapher
- sich hienieden einst verband und sich immerfort aufs Neue
- Bildsprache
- Schön wie eine liebe Sage klinget die Erinnerung
- Hyperbel
- kein Verwelken, kein Verblühn
- Metapher
- der Freundschaft Immergrün