Der Flügelflagel
1871Der Flügelflagel gaustert durchs Wiruwaruwolz, die rote Fingur plaustert und grausig gutzt der Golz.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Flügelflagel" von Christian Morgenstern ist ein typisches Beispiel für seine Nonsens-Dichtung. Es besteht aus vier Zeilen, die in einer scheinbar sinnlosen Weise zusammengesetzt sind. Die Worte, die Morgenstern verwendet, sind meistens erfunden und haben keine konkrete Bedeutung. Das Gedicht erzeugt eine surreale und traumhafte Atmosphäre, die den Leser in eine Welt der Fantasie entführt. Die erste Zeile beschreibt, wie der Flügelflagel durch das Wiruwaruwolz gaukelt. Der Flügelflagel ist eine erfundene Kreatur, die durch das Wiruwaruwolz, ebenfalls ein erfundenes Wort, fliegt. Die zweite Zeile beschreibt, wie die rote Fingur plaustert und der Golz grausig gutzt. Auch hier sind die Worte erfunden und haben keine konkrete Bedeutung. Die dritte Zeile beschreibt, wie der Flügelflagel durch das Wiruwaruwolz gaukelt. Die vierte Zeile beschreibt, wie die rote Fingur plaustert und der Golz grausig gutzt. Auch hier sind die Worte erfunden und haben keine konkrete Bedeutung. Das Gedicht "Der Flügelflagel" ist ein Beispiel für Morgensterns Fähigkeit, mit Sprache zu spielen und neue Welten zu erschaffen. Es ist ein Gedicht, das den Leser zum Nachdenken anregt und ihn dazu einlädt, seine eigene Interpretation zu finden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Neologismus
- grausig gutzt der Golz