Der erste Ostertag
1809Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht, Es macht ein jeder ein traurig Gesicht. Sie jammern und weinen: Die Sonn′ will nicht scheinen! Bei so vielem Regen Wie kann man da legen Den Kindern das Ei? O weih, o weih! Da sagte der König: So schweigt doch ein wenig! Lasst weinen und Sorgen Wir legen sie morgen!
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Interpretation
Das Gedicht "Der erste Ostertag" von Heinrich Hoffmann erzählt von fünf Hasen, die gemeinsam traurig sind, weil das Wetter nicht mitspielt. Die Hasen beklagen sich über den Regen und die fehlende Sonne, die das Eierlegen für die Kinder unmöglich machen. Sie jammern und weinen, und ihre Stimmung ist gedrückt. Der König, der wohl der Anführer der Hasen ist, tritt auf und ermahnt sie zur Ruhe. Er schlägt vor, dass sie aufhören sollen zu weinen und sich Sorgen zu machen, da sie die Eier am nächsten Tag legen können. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Optimismus, indem es zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten ein besserer Tag bevorsteht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Bei so vielem Regen
- Direkte Rede
- So schweigt doch ein wenig! Lasst weinen und Sorgen Wir legen sie morgen!
- Metapher
- Der König
- Personifikation
- Die Sonn′ will nicht scheinen
- Wiederholung
- O weih, o weih!