Der erste Mai

Friedrich von Hagedorn

1898

Der erste Tag im Monat Mai Ist mir der glücklichste von allen. Dich sah ich und gestand dir frei, Den ersten Tag im Monat Mai, Daß dir mein Herz ergeben sei. Wenn mein Geständnis dir gefallen, So ist der erste Tag im Mai Für mich der glücklichste von allen.

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Interpretation

Das Gedicht "Der erste Mai" von Friedrich von Hagedorn erzählt von einem bedeutsamen Tag im Leben des lyrischen Ichs. Der erste Mai wird als der glücklichste Tag des Jahres beschrieben, da an diesem Tag die Bekundung der eigenen Gefühle stattfand. Das lyrische Ich gestand seiner Angebeteten am ersten Mai, dass sein Herz ihr gehört. Die Wiederholung des Satzes "Der erste Tag im Monat Mai / Ist mir der glücklichste von allen" unterstreicht die Bedeutung dieses Tages für das lyrische Ich. Es wird deutlich, dass die Bekundung der Liebe ein einschneidendes Erlebnis war, das den ersten Mai zu einem besonderen Tag macht. Das lyrische Ich hofft, dass das Geständnis gut aufgenommen wurde und somit der erste Mai für immer mit positiven Gefühlen verbunden bleibt. Das Gedicht vermittelt eine romantische Stimmung und zeigt die Bedeutung eines einzigen Tages im Leben des lyrischen Ichs. Der erste Mai wird zu einem Symbol für die Liebe und das Glück, das durch die Bekundung der eigenen Gefühle entsteht. Das Gedicht verdeutlicht, wie ein solches Erlebnis die Wahrnehmung eines Tages nachhaltig verändern kann.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Der erste Tag im Monat Mai
Metapher
Daß dir mein Herz ergeben sei
Parallelismus
Ist mir der glücklichste von allen
Reimschema
ABAB CDCD