Der Eine
1740Der Mensch lebt und bestehet Nur eine kleine Zeit; Und alle Welt vergehet Mit ihrer Herrlichkeit. Es ist nur Einer ewig und an allen Enden, Und wir in Seinen Händen.
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Interpretation
Das Gedicht "Der Eine" von Matthias Claudius reflektiert über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Welt. In den ersten beiden Versen wird deutlich, dass das Dasein des Menschen nur eine kurze Zeitspanne dauert und selbst die ganze Welt mit ihrer Pracht und Herrlichkeit vergehen wird. Diese Aussage unterstreicht die Endlichkeit und Vergänglichkeit aller irdischen Dinge. Der dritte Vers führt einen Kontrast ein, indem er von "Einem" spricht, der ewig ist und an allen Enden existiert. Diese "Eine" Person wird als der Einzige dargestellt, der über die Zeit hinaus Bestand hat und allgegenwärtig ist. Dies könnte als Anspielung auf eine göttliche oder transzendente Kraft verstanden werden, die jenseits der vergänglichen Welt existiert. Der letzte Vers schließt mit der Aussage, dass wir alle in Seinen Händen sind. Dies impliziert eine höhere Macht oder einen Schöpfer, der die Kontrolle über unser Leben und unser Schicksal hat. Das Gedicht vermittelt somit eine Botschaft der Demut und der Anerkennung einer höheren Instanz, die über das menschliche Leben und die Welt hinausgeht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Und wir in Seinen Händen
- Kontrast
- Es ist nur Einer ewig und an allen Enden
- Metapher
- Der Mensch lebt und bestehet / Nur eine kleine Zeit
- Parallelismus
- Der Mensch lebt und bestehet / Nur eine kleine Zeit
- Personifikation
- Und alle Welt vergehet / Mit ihrer Herrlichkeit