Das und weiß nicht was
1932Was mehr als diese Zier Die Pfauen so nicht mahlet, Was mehr, als was da strahlet, Aus deinen Augen für: Was mehr, als dieses Licht, Das Adler so nicht haben, Was mehr, als alle Gaben, Und ihre grosse Pflicht: Ist, das ich lieb gewonnen, Was ists? Ich such es hier, Und ist, bleibt es bey mir, Weil ich es hab, entronnen.
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Interpretation
Das Gedicht "Das und weiß nicht was" von Daniel Czepko von Reigersfeld ist ein Lobgedicht auf die Schönheit und den Zauber der geliebten Person. Der Dichter beschreibt die Augen der Geliebten als strahlender als die Pracht eines Pfauens und heller als das Licht, das selbst ein Adler nicht besitzt. Er preist die Gaben und die große Pflicht, die mit der Liebe verbunden sind. Der zweite Teil des Gedichts drückt die Verwirrung und das Staunen des Dichters aus, als er erkennt, dass er die Liebe gewonnen hat. Er fragt sich, was diese Liebe ist, sucht danach und findet, dass sie bei ihm bleibt, weil er sie hat. Die Liebe ist ihm entronnen, was bedeutet, dass sie ihm entgeht oder entflogen ist, aber dennoch bei ihm bleibt. Das Gedicht vermittelt eine Mischung aus Bewunderung, Verwirrung und Glück angesichts der gewonnenen Liebe.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Was mehr als diese Zier Die Pfauen so nicht mahlet, Was mehr, als was da strahlet, Aus deinen Augen für:
- Paradox
- Weil ich es hab, entronnen
- Rhetorische Frage
- Was mehr, als alle Gaben, Und ihre grosse Pflicht:
- Vergleich
- Was mehr, als dieses Licht, Das Adler so nicht haben