Das Mein in dir erweckt Begier

Daniel Czepko von Reigersfeld

1932

Das beste bleibt die Seel, und die war raus getrieben, Itzt schwebt sie um den Punct (du bists) so drinnen blieben.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Mein in dir erweckt Begier" von Daniel Czepko von Reigersfeld handelt von der tiefen Sehnsucht und dem inneren Kampf um die Seele. Die Seele, die einst ausgestoßen wurde, findet sich nun in einem Zustand des Schwebens wieder, umgeben von einem Punkt, der als das Selbst des Sprechers identifiziert wird. Dies deutet auf eine spirituelle oder existenzielle Suche hin, bei der die Seele nach ihrem wahren Zuhause oder ihrer Bestimmung strebt. Die Verwendung des Wortes "Begier" impliziert eine starke, fast obsessive Sehnsucht, die die Seele antreibt. Die Seele wird als "das beste" bezeichnet, was ihre Bedeutung und ihren Wert unterstreicht. Der Prozess des "Rausgetriebenwerdens" könnte metaphorisch für eine Art Exil oder Trennung von der wahren Natur stehen, während das "Schweben" eine Übergangsphase oder einen Zustand der Ungewissheit symbolisiert. Die Identifikation des Punktes als "du bists" legt nahe, dass die Seele eine Verbindung oder Einheit mit dem Selbst des Sprechers sucht. Dies könnte als eine Suche nach innerer Harmonie oder spiritueller Vollendung interpretiert werden. Das Gedicht vermittelt eine tiefe emotionale Intensität und reflektiert über die Natur der Seele und ihre Beziehung zum Selbst.

Schlüsselwörter

beste bleibt seel raus getrieben itzt schwebt punct

Wortwolke

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Stilmittel

Anspielung
(du bists) so drinnen blieben
Bildsprache
Itzt schwebt sie um den Punct
Metapher
Das beste bleibt die Seel
Personifikation
die Seel, und die war raus getrieben