Das Licht

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

1901

Dem Liebesgotte ward ein Licht geweiht. Er sollt, versöhnt durch diese Liebesgabe, ’Nen Liebsten schaffen für die junge Maid, Die es gebracht. – Er lächelte: »Ich habe«, Sprach er, »zwar nicht, worum du mich gebeten – Behalt indes das Licht: es wird ihn gut vertreten.«

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Illustration zu Das Licht

Interpretation

Das Gedicht "Das Licht" von Johann Wilhelm Ludwig Gleim handelt von einem Liebesgott, dem ein Licht geweiht wird. Die junge Maid erhofft sich von dieser Liebesgabe, dass der Gott ihr einen Liebsten schafft. Der Gott lächelt jedoch und sagt, dass er zwar nicht das gewünschte Geschenk, aber das Licht selbst hat, das den Liebsten gut vertreten wird. Das Gedicht kann als eine Art Liebeserklärung an das Licht verstanden werden. Das Licht wird als Symbol für die Liebe und Leidenschaft interpretiert, die in der Lage sind, einen Liebsten zu ersetzen oder zumindest zu vertreten. Es ist ein Geschenk, das der Liebesgott der Maid gibt, um ihr zu zeigen, dass die Liebe in vielen Formen existieren kann und dass das Licht selbst eine Quelle der Liebe sein kann. Die Sprache des Gedichts ist sehr poetisch und metaphorisch. Der Liebesgott wird als eine Art Schöpferfigur dargestellt, der in der Lage ist, Liebende zu schaffen oder zumindest zu beeinflussen. Das Licht wird als ein Symbol für die Liebe und Leidenschaft verwendet, die in der Lage sind, einen Liebsten zu ersetzen oder zumindest zu vertreten. Insgesamt ist das Gedicht eine Hommage an die Macht der Liebe und des Lichts, die in der Lage sind, uns zu inspirieren und zu begeistern.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Metapher
Behalt indes das Licht: es wird ihn gut vertreten.
Personifikation
Dem Liebesgotte ward ein Licht geweiht.