Das Leben

Friedrich Freiherr von Logau

1655

Hier ist deß Lebens Schatten; dort ist der Leib deß Lebens. Man greiffe nach dem Leibe, zum Schatten ists vergebens.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Leben" von Friedrich Freiherr von Logau beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit und der flüchtigen Natur des Lebens. Es vergleicht das Leben mit einem Schatten, der vergänglich und ungreifbar ist, und den Körper des Lebens, der als physische Manifestation des Lebens steht. Der Schatten symbolisiert dabei die vergängliche Natur des Lebens, während der Körper die physische Existenz repräsentiert. In der zweiten Zeile wird betont, dass es vergeblich ist, nach dem Körper des Lebens zu greifen. Dies deutet darauf hin, dass das Streben nach materiellen oder physischen Zielen letztendlich sinnlos ist. Das Gedicht impliziert, dass das Leben selbst vergänglich ist und dass es keine dauerhafte Erfüllung oder Zufriedenheit in der physischen Welt gibt. Die letzten beiden Zeilen des Gedichts verstärken diese Botschaft. Sie betonen, dass es sinnlos ist, nach dem Körper des Lebens zu greifen, da es nur ein Schatten ist. Dies verdeutlicht die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens und ermutigt den Leser dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Vergänglichkeit des Lebens zu akzeptieren.

Schlüsselwörter

deß lebens schatten leib greiffe leibe ists vergebens

Wortwolke

Wortwolke zu Das Leben

Stilmittel

Antithese
Hier ist deß Lebens Schatten; dort ist der Leib deß Lebens.
Imperativ
Man greife nach dem Leibe
Kontrast
zum Schatten ists vergebens
Metapher
Leben wird als Schatten und Leib dargestellt.