Das Kind ruht aus vom Spielen

Joseph von Eichendorff

unknown

Das Kind ruht aus vom Spielen, Am Fenster rauscht die Nacht, Die Engel Gottes im Kühlen Getreulich halten Wacht.

Am Bettlein still sie stehen, Der Morgen graut noch kaum, Sie küssen′s, eh sie gehen, Das Kindlein lacht im Traum.

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Illustration zu Das Kind ruht aus vom Spielen

Interpretation

Das Gedicht "Das Kind ruht aus vom Spielen" von Joseph von Eichendorff beschreibt eine friedliche Szene, in der ein Kind nach dem Spielen ausruht. Die Nacht rauscht am Fenster, während die Engel Gottes im Kühlen treu Wache halten. Diese poetische Darstellung vermittelt eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Schutzes, die das Kind umgibt. Die Engel stehen still am Bettlein des Kindes, während der Morgen kaum graut. Sie küssen das Kindlein, bevor sie gehen, und das Kind lacht im Traum. Diese sanfte Berührung der Engel und das Lächeln des Kindes im Schlaf symbolisieren die unsichtbare Fürsorge und Liebe, die das Kind umgibt. Das Gedicht vermittelt eine tiefe Verbundenheit zwischen dem Kind und den himmlischen Beschützern. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens. Es zeigt die Unschuld und Reinheit des Kindes, das in den Armen der Engel geborgen ist. Die Beschreibung der Nacht und des nahenden Morgens unterstreicht den Kreislauf des Lebens und die ewige Präsenz der Engel. Das Gedicht erinnert uns daran, dass wir auch in den dunkelsten Stunden nicht allein sind und dass uns unsichtbare Kräfte beschützen und begleiten.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
Getreulich halten Wacht
Bildsprache
Am Fenster rauscht die Nacht
Hyperbel
Sie küssen′s, eh sie gehen
Metapher
Das Kind ruht aus vom Spielen
Parallelismus
Am Bettlein still sie stehen, Der Morgen graut noch kaum
Personifikation
Das Kindlein lacht im Traum