Das Hexeneinmaleins

Johann Wolfgang von Goethe

1936

Aus eins mach zehn Und zwei lass gehn Und drei mach gleich So bist du reich

Verlier die vier Aus fünf und sechs Mach sieben und acht So ists vollbracht

Und neun ist eins Und zehn ist keins Das ist das Hexeneinmaleins

(aus “Faust”)

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Interpretation

Das Gedicht "Das Hexeneinmaleins" von Johann Wolfgang von Goethe ist ein Teil des zweiten Teils von "Faust". Es handelt sich um eine mystische und magische Anleitung, die in einer verschlüsselten Sprache geschrieben ist. Das Gedicht beschreibt eine Reihe von Anweisungen, die auf den ersten Blick wie ein einfacher Reim erscheinen, aber bei genauerer Betrachtung eine tiefere Bedeutung haben. Die Anweisungen in dem Gedicht sind symbolisch und metaphorisch. Sie beschreiben einen Prozess der Transformation und Veränderung, der auf magische Weise durchgeführt wird. Die Zahlen und Operationen in dem Gedicht sind keine mathematischen Gleichungen, sondern symbolische Darstellungen von Veränderungen und Transformationen. Das Gedicht endet mit der Aussage "Das ist das Hexeneinmaleins", was darauf hindeutet, dass die beschriebenen Anweisungen eine Art magisches Wissen oder Geheimnis darstellen. Es ist eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen und die Möglichkeit der Veränderung und Transformation zu erkennen.

Schlüsselwörter

mach eins zehn zwei lass gehn drei gleich

Wortwolke

Wortwolke zu Das Hexeneinmaleins

Stilmittel

Alliteration
Verlier die vier Aus fünf und sechs Mach sieben und acht
Anapher
Aus eins mach zehn Und zwei lass gehn Und drei mach gleich
Antithese
Neun ist eins Und zehn ist keins
Parallelismus
Aus eins mach zehn Und zwei lass gehn Und drei mach gleich
Reimschema
eins - zehn, gehn - gleich, vier - sechs, acht - vollbracht