Das grüne Wunder

Otto Julius Bierbaum

1901

Mein Birkenhain stand weiß und kahl, Die dünnen Stämmchen fror, Da kam April und zauberte Das Leben grün hervor.

Mit einem Schleier angethan Steht nun mein Birkenhain; Das grüne Wunder ist geschehn, Nun laßt uns gläubig sein.

Nun laßt uns glauben wiederum, Daß Leben Schönheit heißt: Mein Birkicht ist ein Zauberwald, In dem das Wunder kreißt.

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Interpretation

Das Gedicht "Das grüne Wunder" von Otto Julius Bierbaum handelt von der Verwandlung eines Birkenhains im Frühling. Das Gedicht beginnt mit einer Beschreibung des kahlen und winterlichen Birkenhains. Die dünnen Stämme der Birken sind kalt und die Bäume stehen weiß und kahl da. Dann kommt der April und zaubert das Leben grün hervor. Der Birkenhain wird mit einem Schleier geschmückt und das grüne Wunder geschieht. Das Gedicht endet mit einer Aufforderung zum Glauben an die Schönheit des Lebens. Der Birkenhain wird als Zauberwald beschrieben, in dem das Wunder kreißt. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Glaubens an die Schönheit der Natur und des Lebens.

Schlüsselwörter

birkenhain leben wunder laßt stand weiß kahl dünnen

Wortwolke

Wortwolke zu Das grüne Wunder

Stilmittel

Alliteration
Da kam April und zauberte
Bildsprache
Mit einem Schleier angethan
Hyperbel
Mein Birkicht ist ein Zauberwald
Metapher
Das grüne Wunder
Personifikation
Die dünnen Stämmchen fror
Symbolik
Mein Birkenhain stand weiß und kahl