Das Glück der Liebe
1758Du kleine Heerde! welche Freude Bringt dir des Frühlings junge Zier! Auf einer blumenvollen Weide Scherzt Lieb und Unschuld frey in dir.
Du buhlest nicht um Geld und Ehren, Und blos die Liebe liebt in dir: Wir lassen uns die Klugheit lehren, Und die Natur vergessen wir!
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Interpretation
Das Gedicht "Das Glück der Liebe" von Christian Felix Weiße handelt von der einfachen und reinen Freude, die in der Natur und in der Liebe zu finden ist. Es beschreibt eine kleine Herde, die im Frühling auf einer blumenreichen Weide spielt und dabei die Unschuld und die Liebe verkörpert. Die erste Strophe des Gedichts vermittelt die Freude und Schönheit des Frühlings. Die kleine Herde wird als Symbol für Unschuld und Reinheit dargestellt, die in der Natur ihre Freiheit und ihr Glück findet. Die blumenreiche Weide symbolisiert die Fülle und den Reichtum des Lebens, auf dem sich die Liebe und Unschuld frei entfalten können. In der zweiten Strophe wird betont, dass die Herde nicht um Geld und Ehre buhlt, sondern dass sie einzig von der Liebe geleitet wird. Dies impliziert, dass die wahre Freude und Erfüllung im Leben nicht in materiellen Gütern oder sozialem Status zu finden sind, sondern in der Liebe und den einfachen Freuden des Lebens. Die Natur wird als Lehrmeisterin der Klugheit betrachtet, die uns lehrt, die wahre Bedeutung des Lebens zu erkennen und die Schönheit der Welt um uns herum zu schätzen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anrede
- Du kleine Heerde!
- Kontrast
- Wir lassen uns die Klugheit lehren, Und die Natur vergessen wir
- Personifikation
- Scherzt Lieb und Unschuld frey in dir