Das Geschenk

Friedrich von Schiller

1805

Ring und Stab, o seid mir auf Rheinweinflaschen willkommen! Ja, wer die Schafe so tränket, der heißt mir ein Hirt, Drei Mal gesegneter Trank! Dich gewann mir die Muse, die Muse Schickt dich, die Kirche selbst drückte das Siegel dir auf.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Geschenk" von Friedrich von Schiller ist ein Loblied auf den Wein und seine vielfältigen Facetten. Der Dichter vergleicht den Wein mit einem wertvollen Geschenk, das von der Muse und der Kirche gleichermaßen geschätzt wird. Er beschreibt den Wein als einen Trank, der die Sinne belebt und die Seele erfreut. Schiller betont die Bedeutung des Weins als Quelle der Inspiration und als Mittel zur Überwindung von Sorgen und Kummer. In der zweiten Strophe des Gedichts geht Schiller auf die Herkunft des Weins ein. Er erwähnt, dass der Wein von der Muse gewonnen wurde und dass die Kirche selbst das Siegel darauf gedrückt hat. Diese Anspielungen verdeutlichen die hohe Wertschätzung, die der Wein in der Antike und im Mittelalter genoss. Schiller stellt den Wein als ein Geschenk der Götter dar, das den Menschen Glück und Freude bringt. Die dritte Strophe des Gedichts ist eine Ode an den Wein selbst. Schiller preist den Wein als einen Trank, der die Sinne belebt und die Seele erfreut. Er beschreibt den Wein als einen "drei Mal gesegneten Trank", der die Menschen glücklich macht und ihnen hilft, ihre Sorgen zu vergessen. Schiller schließt das Gedicht mit dem Wunsch, dass der Wein immer wieder als Geschenk empfangen und genossen werden möge.

Schlüsselwörter

muse ring stab seid rheinweinflaschen willkommen schafe tränket

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Stilmittel

Hyperbel
Drei Mal gesegneter Trank!
Metapher
Ring und Stab, o seid mir auf Rheinweinflaschen willkommen!
Personifikation
Ja, wer die Schafe so tränket, der heißt mir ein Hirt
Symbolik
die Kirche selbst drückte das Siegel dir auf