Das Gärtlein still vom Busch umhegt...

Christoph Martin Wieland

1733

Das Gärtlein still vom Busch umhegt, Das jeden Monat Rosen trägt, Das gern den Gärtner in sich schließt, Der es betaut, der es begießt, Es lebe hoch!

Der Bergmann, stark und wohlgenährt, Der ohne Licht zur Grube fährt, Der immer wirkt und immer schafft, Bis er erlahmt, bis er erschlafft, Er lebe hoch.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Gärtlein still vom Busch umhegt..." von Christoph Martin Wieland handelt von der Schönheit und dem Wert der Natur sowie der Arbeit. Im ersten Teil preist der Dichter einen kleinen, stillen Garten, der von Büschen umgeben ist und jeden Monat Rosen trägt. Der Gärtner, der den Garten betreut, wird ebenfalls gelobt, da er ihn bewässert und gießt. Der Garten und der Gärtner werden als etwas Kostbares und Lebenswichtiges dargestellt. Im zweiten Teil des Gedichts richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen Bergmann, der stark und wohlgenährt ist. Der Bergmann fährt ohne Licht in die Grube und arbeitet unermüdlich, bis er erschöpft ist. Auch der Bergmann wird als etwas Wertvolles und Bewundernswertes dargestellt, da er hart arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Gedicht betont die Bedeutung von Natur und Arbeit für das menschliche Leben. Der Garten symbolisiert die Schönheit und den Reichtum der Natur, während der Gärtner und der Bergmann die menschliche Arbeit und den Fleiß repräsentieren. Beide sind notwendig für das Überleben und das Wohlergehen der Menschen. Das Gedicht ist eine Ode an die Natur und die Arbeit, die uns am Leben erhält und uns Freude bereitet.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Metapher
Bis er erlahmt, bis er erschlafft
Personifikation
Der ohne Licht zur Grube fährt