Das Ei
1883Es fiel einmal ein Kuckucksei Vom Baum herab und ging entzwei.
Im Ei da war ein Krokodil; Am ersten Tag war′s im April.
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Interpretation
Das Gedicht "Das Ei" von Joachim Ringelnatz beschreibt einen kuriosen Vorfall, bei dem ein Kuckucksei aus einem Baum fällt und zerbricht. Im Inneren des Eis befindet sich überraschenderweise ein Krokodil. Das Gedicht endet mit dem Hinweis, dass dieser Vorfall am 1. April stattfand, dem Tag des Aprilscherzes. Ringelnatz spielt in diesem Gedicht mit der Absurdität und der Unmöglichkeit der beschriebenen Situation. Ein Kuckucksei, das ein Krokodil beherbergt, widerspricht den Gesetzen der Natur und der Logik. Durch die Erwähnung des 1. Aprils deutet der Dichter an, dass es sich hierbei um einen Scherz handelt, der die Leser zum Schmunzeln bringen soll. Das Gedicht zeichnet sich durch seine knappe und prägnante Sprache aus. In nur vier kurzen Zeilen gelingt es Ringelnatz, eine absurde und humorvolle Szene zu erschaffen. Die Überraschung und der Witz des Gedichts entfalten sich durch die unerwartete Wendung am Ende, die den gesamten Inhalt in ein neues Licht rückt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Metapher
- Es fiel einmal ein Kuckucksei / Vom Baum herab und ging entzwei.
- Personifikation
- Im Ei da war ein Krokodil; / Am ersten Tag war's im April.