Das Brot ernährt dich nicht

Angelus Silesius

1675

Das Brot ernährt dich nicht: Was dich im Brote speist; Ist Gottes ew′ges Wort, Ist Leben und ist Geist.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Brot ernährt dich nicht" von Angelus Silesius ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der geistlichen Nahrung und der wahren Quelle des Lebens. Es stellt die materielle Nahrung in Form von Brot der geistlichen Nahrung gegenüber, die durch Gottes Wort bereitgestellt wird. In den ersten beiden Zeilen wird die These aufgestellt, dass das Brot allein nicht ausreicht, um den Menschen zu ernähren. Der Dichter weist darauf hin, dass es eine tiefere Ebene der Nahrung gibt, die über das physische Brot hinausgeht. Diese Ebene wird in den folgenden Zeilen näher erläutert. Der letzte Teil des Gedichts offenbart, dass die wahre Nahrung, die den Menschen nährt, Gottes ewiges Wort ist. Dieses Wort wird als Leben und Geist beschrieben, was auf die geistliche Natur der Nahrung hinweist. Es ist eine Nahrung, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele und den Geist des Menschen nährt und ihm ewiges Leben schenkt.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
ew′ges Wort
Antithese
Das Brot ernährt dich nicht: Was dich im Brote speist;
Metapher
Brot
Parallelismus
Ist Leben und ist Geist.
Personifikation
Brot ernährt