Das beste aller Glücksgüter

Jean de La Bruyére

1645

Das beste aller Glückgüter ist die Ruhe, die Zurückgezogenheit, ein Plätzchen, das man sein Eigen nennen darf.

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Interpretation

Das Gedicht "Das beste aller Glücksgüter" von Jean de La Bruyère beschäftigt sich mit dem Streben nach innerem Frieden und der Sehnsucht nach einem einfachen, ungestörten Leben. Der Autor betont, dass wahres Glück nicht in materiellem Reichtum oder äußerem Erfolg zu finden ist, sondern in der Ruhe und der Zurückgezogenheit. Dieses Glück wird als ein kostbares Gut dargestellt, das in der heutigen hektischen Welt oft schwer zu erreichen ist. Das Gedicht verwendet eine klare und prägnante Sprache, um seine Botschaft zu vermitteln. Die Worte "Ruhe" und "Zurückgezogenheit" werden als die höchsten Güter des Lebens dargestellt, die einen Ausgleich zum hektischen Alltag bieten. Der Begriff "Plätzchen" deutet auf einen kleinen, persönlichen Raum hin, der als Zufluchtsort dient. Dieser Ort wird als etwas beschrieben, das man sein Eigen nennen darf, was die Bedeutung von Privatsphäre und persönlichem Raum unterstreicht. Die Struktur des Gedichts ist kurz und bündig, was die Klarheit der Aussage verstärkt. Die Aufzählung der Elemente – Ruhe, Zurückgezogenheit und ein eigenes Plätzchen – verdeutlicht, dass diese drei Aspekte untrennbar miteinander verbunden sind. Das Gedicht lädt den Leser dazu ein, über die wahren Werte im Leben nachzudenken und die Bedeutung von innerem Frieden und Einfachheit zu erkennen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
das beste aller Glückgüter ist die Ruhe, die Zurückgezogenheit, ein Plätzchen
Metapher
ein Plätzchen, das man sein Eigen nennen darf
Parallelismus
Das beste aller Glückgüter ist die Ruhe, die Zurückgezogenheit, ein Plätzchen, das man sein Eigen nennen darf.