Das Beständige

Daniel Czepko von Reigersfeld

1640

Ein Stab im Zirkel steht, der andre mißt und trägt, So steht der innre Mensch, der äußte wird bewegt.

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Interpretation

Das Gedicht "Das Beständige" von Daniel Czepko von Reigersfeld thematisiert die Dualität des menschlichen Daseins, symbolisiert durch einen Zirkel. Der Zirkel besteht aus zwei Stäben, von denen einer ruht und der andere sich bewegt, um zu messen und zu tragen. Diese mechanische Bewegung wird als Metapher für die Beziehung zwischen dem inneren und äußeren Menschen verwendet. Der innere Mensch steht fest und unverrückbar, während der äußere Mensch sich ständig verändert und bewegt. Die Stabilität des inneren Menschen wird als ein Zustand der Beständigkeit dargestellt, der sich von der äußeren Welt abhebt. Diese innere Stärke ermöglicht es dem Menschen, sich in der äußeren Welt zu bewegen und zu handeln, ohne seine eigene Identität zu verlieren. Die äußere Welt wird als ein Ort der Bewegung und des Wandels dargestellt, der den inneren Menschen herausfordert, aber auch seine Fähigkeit zur Anpassung und zum Wachstum fördert. Das Gedicht endet mit der Feststellung, dass der innere Mensch der äußeren Welt gegenübersteht, die sich ständig bewegt und verändert. Diese Bewegung wird als eine Form der Erneuerung und des Fortschritts dargestellt, die den inneren Menschen nicht erschüttern kann. Das Gedicht vermittelt somit eine Botschaft der Hoffnung und des Vertrauens in die menschliche Fähigkeit, sich in einer sich ständig verändernden Welt zu behaupten und zu entwickeln.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Gleichnis
So steht der innre Mensch, der äußte wird bewegt
Metapher
Ein Stab im Zirkel steht, der andre mißt und trägt