Das Beständige

Joseph Christian von Zedlitz

1832

Alles hat mir schon gelogen, Jedes Hoffen mich betrogen, Alles sich wie eitel Tand Wechselnd von mir abgewandt; Eines nur blieb mir getreu, Ewig wahr und ewig neu: Mein Herz – mein Schmerz!

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Interpretation

Das Gedicht "Das Beständige" von Joseph Christian von Zedlitz handelt von der Erfahrung des lyrischen Ichs, das von allem und jedem enttäuscht wurde. Alle Hoffnungen wurden betrogen und alles wandte sich wie eitler Tand vom lyrischen Ich ab. Nur das Herz blieb dem lyrischen Ich getreu und ist ewig wahr und ewig neu. Das Herz ist für das lyrische Ich das Einzige, das Beständigkeit und Wahrhaftigkeit verspricht. Es ist der Schmerz, der das Herz durchdringt und es zu einem treuen Begleiter macht. Das Herz ist das einzige, was dem lyrischen Ich Halt und Trost gibt, da es ewig wahr und ewig neu ist. Das Gedicht zeigt die tiefe Verzweiflung und Einsamkeit des lyrischen Ichs, das von allem und jedem enttäuscht wurde. Das Herz als einziges Beständiges gibt dem lyrischen Ich jedoch Hoffnung und Trost. Es ist ein Symbol für die Unveränderlichkeit und Wahrhaftigkeit, die das lyrische Ich sucht.

Schlüsselwörter

ewig gelogen jedes hoffen betrogen eitel tand wechselnd

Wortwolke

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Stilmittel

Anapher
Alles hat mir schon gelogen, Alles sich wie eitel Tand
Chiasmus
Eines nur blieb mir getreu, Ewig wahr und ewig neu
Kontrast
Eines nur blieb mir getreu, Ewig wahr und ewig neu: Mein Herz – mein Schmerz!