Daphne

Salomon Gessner

1756

Und Bruder! Wenn er denn vom Fenster her die Laube sieht. Wie trieg ich mich? so sagt er dann, eine Laube steht dort auf dem Ryken des Hygels! Gewiß! die hat mein Sohn gebaut. Gesegnet sey er! Ihn haelt′ die Ruhe der Nacht nicht ab, fyr unsers Alters Freude zu sorgen! Dann, Bruder! dann ist uns der ganze Tag voll Wonne. Denn wer am Morgen was gutes beginnt, dem gelingt alles besser, und auf jeder Staude waechßt ihm Freude.

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Illustration zu Daphne

Interpretation

Das Gedicht "Daphne" von Salomon Gessner erzählt von der Freude und dem Glück, das ein Vater empfindet, wenn er sieht, wie sein Sohn sich um die Familie kümmert. Der Vater blickt aus dem Fenster und entdeckt eine Laube, die sein Sohn gebaut hat. Er ist voller Stolz und Dankbarkeit, dass sein Sohn sich um das Wohl der Familie bemüht. Der Vater freut sich über die Ruhe der Nacht, die seinen Sohn nicht davon abhält, für das Glück der Familie zu sorgen. Er ist dankbar für das Alter, das ihm die Möglichkeit gibt, die Freude seines Sohnes zu erleben. Der Vater ist überzeugt davon, dass wer am Morgen etwas Gutes beginnt, den ganzen Tag über erfolgreich sein wird. Er glaubt, dass auf jeder Pflanze Freude wachsen wird. Das Gedicht vermittelt eine warme und liebevolle Atmosphäre. Es zeigt die enge Beziehung zwischen Vater und Sohn und die Bedeutung von Familie und Zusammenhalt. Der Vater ist stolz auf seinen Sohn und dankbar für die Freude, die er ihm bringt. Das Gedicht erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich um die Menschen zu kümmern, die wir lieben, und wie viel Freude wir dadurch erfahren können.

Schlüsselwörter

bruder laube freude fenster her sieht trieg sagt

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Stilmittel

Anapher
Bruder! Wenn er denn vom Fenster her die Laube sieht. Wie trieg ich mich? so sagt er dann, eine Laube steht dort auf dem Ryken des Hygels! Gewiß! die hat mein Sohn gebaut. Gesegnet sey er!
Hyperbel
dann ist uns der ganze Tag voll Wonne
Metapher
auf jeder Staude waechßt ihm Freude
Personifikation
Ihn haelt′ die Ruhe der Nacht nicht ab